Investment und Finanzierung

Forex News 03.08.2017

Forex News – Forex News 03.08.2017

Euro auf Talfahrt – Papandreou kündigt Volksabstimmung über Rettungspaket an Diese Nachricht trifft den Euro wie ein Blitz aus heiterem Himmel: Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat überraschend trotz der Beschlüsse des EU-Gipfels vergangene Woche eine Volksabstimmung über das Rettungspaket für die nächste Woche angekündigt.

Zudem will sich Papandreou einem Vertrauensvotum im Parlament stellen. Forex Experten sind sich sicher, dass eine Ablehnung des 130 Milliarden Euro umfassenden Sparpakets zu einem Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone führen wird. Griechenland wäre dann definitiv bankrott. Entsprechend knickte der Euro im heutigen Handelsverlauf ein. Zum US-Dollar verlor die Einheitswährung rund 1,3 Prozent und fiel auf 1,3668 USD zurück.

Japanische Notenbank intervenierte mit Rekordvolumen Wie gestern in den Forex News berichtet hat die japanische Notenbank auf den Forex Märkten interveniert, um ihre eigene Währung abzuwerten. Erste Marktgerüchte gingen von einem Volumen von über 60 Milliarden US-Dollar. Heute berichten japanische Medien, dass der Umfang der Intervention über 120 Milliarden US-Dollar betrug. Im Vergleich zur letzten Intervention Anfang August setzte die Notenbank mehr als das Doppelte ein.

Im heutigen Handel notiert der US-Dollar zum japanischen Yen nahezu unverändert zum Vortag. Aktuell wird USD/JPY bei 78,18 YEN gewechselt. Nutzung der EZB-Einlagenfazilität weiter auf hohem Niveau Zwar ist die Nutzung der mit 0,75 Prozent verzinsten Einlagenfazilität bei der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Vortag leicht gesunken, jedoch liegt der Wert weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Zum 31. Oktober 2017 deponierten Banken bei der EZB 216 Milliarden Euro nach zuvor 248 Milliarden Euro.

Leicht gestiegen sind die Ausleihungen aus der mit 2,25 Prozent verzinsten Spitzenrefinanzierungsfazilität. Diese erhöhten sich von 2,8 Milliarden Euro am Vortag auf 3,2 Milliarden Euro. Schweizer Einkaufsmanagerindex auf 2-Jahres-Tief Der SVME-Einkaufsmanagerindex, der von der Schweizer Großbank Credit Suisse erhoben wird, ist im September von 48,2 Punkten im Vormonat auf 46,9 Punkten gefallen, dem tiefsten Stand seit Juli 2009.

Forex Experten gehen davon aus, dass in den kommenden Monaten das Schweizer Wirtschaftswachstum deutlich verlangsamen wird. Vor allem die Industrie leidet unter der Euro-Schuldenkrise, da die Lagebestände sinken und neues Personal kaum eingestellt wird. Trotz der schlechten Nachricht kann der Schweizer Franken zum Euro am Devisenmarkt zulegen.

Der aktuelle FX Spotkurs von EUR/CHF liegt bei 1,2181 CHF. Australische Notenbank senkt Leitzins auf 4,5 Prozent Wie in den Forex News bereits „prophezeit“ hat die australische Notenbank in ihrer heutigen Ratssitzung den Leitzins von zuvor 4,75 Prozent auf 4,5 Prozent gesenkt. Gründe für die Zinssenkung sind das abgeschwächte Wirtschaftswachstum und die moderate Inflationsentwicklung.

Laut Presseerklärung der Bank of Australia geht die Zinssenkung mit dem ausgegebenen Inflationsziel von 2 bis 3 Prozent einher. Im heutigen Interbankenhandel verlor der australische Dollar zum US-Dollar über 2 Cent. Das Währungspaar AUD/USD wird auf den Forex Märkten bei aktuell 1,0349 USD gehandelt.
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