Investment und Finanzierung

Forex News 30.10.2011

Forex News – Forex News 30.10.2011

EZB-Präsident rechnet mit einer niedrigen Inflation in den nächsten zehn Jahren Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB, sieht laut einem Medienbericht in den nächsten zehn Jahren niedrige Inflationsraten in der Eurozone, die sich bei ca. 1,8 Prozent einpendeln werden. Trichet betonte, dass der Euro eine glaubwürdige Währung sei und dass die EZB weiterhin die Preisstabilität als wichtigstes geldpolitisches Ziel verfolgt.

Außerdem fordert er einen Schuldenabbau innerhalb der Eurozone, da dies die Finanzstabilität gefährde, und kritisierte die Regierungen der Länder, die sich an den Vorgaben des Stabilitäts- und Wachstumspakts nicht gehalten haben. Misstrauen der Banken untereinander steigt deutlich Im Blickpunkt der täglichen Forex News steht weiterhin die Nutzung der mit 0,75 Prozent verzinsten Einlagenfaszilität der Europäischen Zentralbank (EZB). Dabei deponierten Banken zum 30. Oktober 2011 mit 248 Milliarden Euro deutlich mehr als einen Tag zuvor (218 Milliarden Euro).

Die Verunsicherung unter Banken und das gegenseitige Misstrauen scheint trotz der positiven Reaktion über die Beschlüsse des EU-Gipfels vergangene Woche immer noch vorhanden zu sein. Im Interbankenmarkt wird der Euro heute mit Abschlägen zum US-Dollar gehandelt. Der Forex Referenzkurs für EUR/USD fällt gegenüber dem letzten Handelstag um 0,96 Prozent auf 1,4004 USD. IWF erwägt Finanzhilfen für Spanien und Italien Am Wochenende hat sich der Internationale Währungsfonds (IWF) indirekt für die finanzielle Unterstützung von Ländern wie Spanien und Italien ausgesprochen, falls das hohe Zinsniveau auf Staatsanleihen nicht zurück geht.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters sprach der IWF von Kredithilfen für Länder, die sich durch die Schuldenkrise in entsprechenden Liquiditätsproblemen befinden. Dabei nannte der IWF keine konkreten Länder. Die Umsetzung soll über eine kurzfristige Kreditfaszilität erfolgen. Japanische Notenbank interveniert am Devisenmarkt Seit Wochen kursierten in den Forex News die Gerüchte, dass die japanische Notenbank aufgrund des starken Yen intervenieren könnte.

Im frühen asiatischen Handel „schlug“ die Bank of Japan zu und verkaufte zum dritten Mal in diesem Jahr mit einem hohen Volumen japanische Yen und kaufte gleichzeitig US-Dollar. Forex Experten schätzen die Interventionssumme auf umgerechnet 63,8 Milliarden US-Dollar und sprechen von einer massiven Intervention, die höher lag als die beiden Interventionen zuvor in diesem Jahr.

Zum US-Dollar schoss der japanische Yen binnen Minuten von 75,56 YEN, dem niedrigsten Stand seit dem zweiten Weltkrieg, auf 79,52 YEN. Aktuell wird USD/JPY mit einem Plus von 2,83 Prozent zum Schlusskurs am Freitag bei 77,96 YEN auf den Forex Märkten gehandelt.
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