Investment und Finanzierung

Forex News 30.09.2011

Forex News – Forex News 30.09.2011

Einkaufsmanager-Index in China weiter unter 50 Zählern Mit gemischten Gefühlen wird in den Forex News die Zahlen der von der Großbank HSBC erhobene Einkaufsmanager-Index aufgenommen. Aufgrund der geringeren Kreditvergabe stagniert der Index im September auf seinem Vormonatsniveau bei 49,9 Punkten. Einerseits gehen Forex Experten nicht davon aus, dass die chinesische Wirtschaft eine harte Landung erleiden wird.

Andererseits machen die aktuellen Zahlen wenig Hoffnung, dass China den stotternden Motor der Weltwirtschaft ankurbeln könnte. Industrieproduktion in Japan steigt weiter Den fünften Monat in Folge steigt in Japan die Industrieproduktion.

Vor allem der Automobilsektor konnte deutlich zulegen. Wie das japanische Statistikamt berichtet stieg die Industrieproduktion im August um 0,8 Prozent. Die Prognose lag bei Plus 1,5 Prozent. Im Interbankenhandel legte der japanische Yen zum Euro zu. Der aktuelle Forex Referenzkurs für EUR/JPY liegt bei 103,87 YEN. Deutscher Einzelhandel erleidet größten Umsatzeinbruch seit 4 Jahren Laut den vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts ist der Umsatz im deutschen Einzelhandel für den Monat August um 2,9 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken – den größten Rückgang seit Mai 2007.

Erwartet wurde ein Rückgang um 0,5 Prozent. Im Vormonat sind die Einzelhandelsumsätze noch um 0,3 Prozent gestiegen. Auf Jahressicht stiegen die Umsätze nominal um 3,6 Prozent, real um 2,2 Prozent. Die Nachricht schwächte den Euro im heutigen Währungshandel. Zum US-Dollar notiert die Einheitswährung wieder unter 1,36 USD. Aktuell wird EUR/USD auf den Forex Märkten bei 1,3522 gehandelt. Kreditwürdigkeit Neuseelands herabgestuft Die US-Ratingagenturen Standard & Poor’s und Fitch haben die Bonität Neuseelands wegen den hohen Kosten durch das Erdbeben und des großen Staatsdefizits um eine Stufe gesenkt.

Der Ausblick bleibt weiterhin stabil. Zum ersten Mal seit 13 Jahren wurde das Rating von Neuseeland herabgestuft. Beide Ratingagenturen bewerten Neuseeland nun mit der drittbesten Note „AA“. Auf den Forex Märkten geriet der neuseeländische Dollar nach dieser Meldung unter Druck. Zum US-Dollar fiel der „Kiwi-Dollar“ auf den tiefsten Stand seit Anfang April 2011.

Aktuell wird NZD/USD bei 0,7624 USD gehandelt. Leichte Entspannung am Interbankenmarkt Täglich wird in den Forex News aufgrund der angespannten Lage am Interbankenmarkt über die Nutzung der mit 0,75 Prozent verzinsten Einlagenfaszilität der Europäischen Zentralbank (EZB) berichtet. Zum ersten Mal in dieser Woche deponierten die Banken weniger Geld bei der EZB.

Die Nutzung ist von 173 Milliarden Euro am Vortag auf 161 Milliarden Euro gesunken. Forex Experten interpretieren Werte über 100 Milliarden Euro als Misstrauen der Banken untereinander. Die mit 2,25 Prozent verzinsten Ausleihungen stiegen dagegen von 426 Millionen Euro auf 765 Millionen Euro.
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