Investment und Finanzierung

Forex Trading für Anfänger

Die Forex Experten – Forex Trading für Anfänger Foreign Exchange

(kurz Forex oder FX bezeichnet) ist der internationale Devisenmarkt. Der Währungshandel hat in den vergangenen Jahren große Popularität bei vielen privaten Tradern erlangt.

Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung ist, dass sich der Forex Markt im Zuge des technologischen Fortschritts im Bereich Online-Trading für Privatanleger geöffnet hat. Entsprechend groß ist die Anzahl an Forex Brokern und Banken, die über Online-Handelsplattformen Zugang zum größten Finanzmarkt der Welt mit durchschnittlich 4.000 Milliarden US-Dollar Handelsvolumen bieten.

Zudem existieren viele Webportale, die verschiedene Informationen und Dienstleistungen wie Handelssignale und Handelssysteme rund um das Thema Devisenhandel präsentieren. Für den noch unerfahrenen Trader beginnt der Einstieg in die Welt des Forex Trading mit der Auswahl eines FX Broker oder einer FX Bank. Häufig bieten diese den Devisenhandel für private Händler ohne zusätzliche Transaktionsgebühren oder Kommissionen an.

Jedoch „verstecken“ sich die Kosten in der so genannten Geld- und Briefspanne (bid/ask-spread), die zum Beispiel für das Währungspaar Euro/US-Dollar zwischen 2 bis 3 Pips (Pips bezeichnet die kleinste Preisstufe einer Währung) betragen kann. Dies bedeutet, dass der Trader immer zum höher gestellten Briefkurs eine Währung kauft und zum tiefer gestellten Geldkurs verkauft. Bezogen auf einen Währungshandel mit 100.000 Euro gegenüber dem US-Dollar und 3 Pip Spanne betragen die Ordergebühren 30 US-Dollar. Generell sollte ein Forex Anfänger genau auf die Handelskonditionen eines Brokers oder Bank achten.

Entscheidend sind nicht nur die Spanne (Spread) der gestellten Geld- und Briefkurse, sondern auch die Zinsen für Positionen, die nach 17 Uhr New-York-Zeit noch nicht geschlossen wurden. Der roll-over-Zins ist abhängig von den aktuellen kurzfristigen Zinssätzen des gehandelten Devisenpaares. Auf die offene Währungsposition werden entweder Zinsen gutgeschrieben oder belastet.

Da Broker und Banken den aktuellen roll-over-Zins auf Zinsgutschriften senken und auf Zinsbelastungen erhöhen, „verstecken“ sich hier ebenfalls Gebühren. Weitere Kriterien für die Auswahl eines geeigneten Forex Broker oder einer Forex Bank sind die Schnelligkeit der Orderausführungen, die Qualität der Kundenbetreuung und des technischen Supports, die Benutzerfreundlichkeit der angebotenen Forex Handelsplattformen, die Höhe über vorhandene Überweisungsgebühren und nicht zuletzt den Kundenschutz im Falle einer Insolvenz sowie die Beaufsichtigung und Kontrolle durch eine seriöse Finanzaufsichtsbehörde. Viele Broker und Banken bieten sehr einfache Online-Handelsplattformen für den privaten Trader an.

Diese sind sehr häufig von Softwareunternehmen entwickelt und von den Forex Anbietern gekauft oder geleast worden. Die weltweit bekannteste Trading-Plattform ist der Metatrader, der von einer großen Anzahl an Brokern und Banken unter verschiedenen Namen auch für das CFD-Trading (Contracts for Difference – Differenzkontrakt) angeboten wird. Weitere Plattformen, die sich für einen Anfänger oder geübten privaten Händler eignen, sind ActForex und ProTrader.

Alle Plattformen haben gemein, dass sie in unterschiedlichen Sprachen angeboten werden und einfach und verständlich sind. Darüber hinaus bieten die Applikationen die Möglichkeit des mobilen Währungshandels (mobile trading) sowie die Eröffnung von Demokonten, um das Trading zu erlernen und Strategien ohne Einsatz von echtem Geld zu testen. Für Anfänger im Forex Trading ist die Erarbeitung einer Handelsstrategie von enormer Wichtigkeit. Die Entwicklung einer Tradingstrategie kann als Prozess betrachtet werden.

Demokonten unterstützen dabei den Trader ein Handelskonzept zu erarbeiten, bevor echtes Geld investiert wird. Zudem lernen gerade Forex Neulinge über ein virtuelles Testkonto dieSpezifikationen von Forex wie Einstellung des Handelsvolumens bzw. der Lotgrößen, Pip-Wert, Zinssätze u.ä. kennen. Viele Forex Trader treffen Handelsentscheidungen basierend auf der technischen Analyse. Entsprechend setzen sie Indikatoren wie gleitende Durchschnitte oder Oszillatoren ein, um beispielsweise festzulegen, wann der Euro gegenüber dem US-Dollar ge- oder verkauft werden soll.

Zudem wenden technische Trader häufig die charttechnische Analyse an, um Handelssignale auf dem Forex Markt zu bekommen. Ein weiteres Instrument ist die fundamentale Analyse von Wirtschaftsdaten und Zinsentscheidungen. Speziell die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichtes im ersten Freitag eines Monats sorgt für heftige Bewegungen im Forex Handel. Vorraussetzung für Entscheidungen anhand der fundamentalen Analyse ist der Zugang zu Echtzeit-Nachrichten (realtime newsticker). Wichtig für eine erfolgreiche Strategie ist die Anwendung eines ausgereiften Risiko- und Money-Managements.

Beim Risikomanagement wird der maximal Verlust definiert und die offene Währungsposition entsprechend mit einer Stopp-Order abgesichert. Die Anzahl der Lots (entspricht der Einheitsgröße, die im Forex gehandelt wird) bzw. die Höhe des Handelsvolumen wird vor der Eröffnung einer Devisentransaktion vom Money-Management bestimmt. Private Anleger, die bereits Erfahrung im Trading mit Aktienmärkten besitzen und Einsteiger im Forex Handel sind, sollten ihre Handelsstrategie und Analysemethoden auf einem Forex Demokonto testen, bevor sie diese mit echtem Geld umsetzen.

Der Grund hierfür ist, dass sich Bewegungen an den Aktienmärkten komplett unterscheiden von den Schwankungsbreiten (Volatilität) im Forex. Das Interesse der meisten Marktteilnehmer wie Händler von Aktiensfonds an den Aktienmärkten sind steigende Aktienkurse. Entsprechend besteht die Möglichkeit, dass Aktienkurse über mehrere Jahre stetig steigen können.

Die Teilnehmer am Forex Markt wie Großbanken, Zentralbanken und große Unternehmen bevorzugen lieber einen Kursverlauf von Devisen innerhalb gewisser Bandbreiten, um zum Beispiel eine bessere Kalkulationsgrundlage für das Ex- und Importgeschäft zu besitzen. Eine zu starke Währung verhindert zwar die Gefahr einer importierten Inflation, verteuert jedoch die Exportgüter. Umgekehrt profitiert die Exportwirtschaft von einer weichen Währung, doch leidet Handel, Industrie und Konsument langfristig an den Preissteigerungen verursacht durch die importierte Inflation.

Da extrem hohe Schwankungen bei Arbeitsmartberichten und Zinsentscheidung der US-Notenbank FED oder der Europäischen Zentralbank EZB im Forex Handel auftreten können, empfiehlt es sich für Anfänger im Forex Trading, keine oder nur eine kleine Position in solchen Phasen zu handeln. Handelsplattformen wie Metatrader, ActForex oder ProTrader bieten die Möglichkeit, Forex Handelssysteme zu entwickeln und vollautomatisch ausführen zu lassen. Mit der dazugehörenden Programmiersprache können Handelssysteme erstellt und rund um die Uhr gehandelt werden.

Handelssysteme schalten menschliche Gefühle wie Angst oder Gier völlig aus. Viele Systeme basieren auf technische Indikatoren, die Handelssignale generieren, um Währungen zu kaufen oder zu verkaufen. Die Umsetzung der Signale erfolgt automatisch, so dass der Forex Trader nicht permanent vor dem Bildschirm sitzen muss.

Die Plattform Metatrader bezeichnet Handelssysteme als Expert Advisor. Voraussetzung für die Programmierung von Expert Advisor sind Kenntnisse über die Programmiersprache MQL. Diese ist zwar nicht kompliziert, aber gerade Anfänger benötigen eine gewisse Zeit, um diese sich anzueignen und umzusetzen. Jedoch „träumen“ viele Forex Neulinge vom großen Geld- verdienen ohne hohen Zeitaufwand und sehen in Handelssysteme den heiligen Gral dafür.

Entsprechend groß ist das Angebot im Internet über Forex Trading Systeme und Expert Advisor, die gekauft werden können. Fraglich ist, ob diese Systeme was taugen. In den meisten Fällen wird eine Forex Performance, die auf einem Demokonto und nicht auf einem realen Brokerkonto erzielt worden ist, auf die Webseite gestellt. Diese wird dann über positiveKundenresonanzen „gepusht“.

Nach dem Kauf des Handelssystems, das unter Umständen mehrere Hunderte von Euro kosten kann, entpuppt sich häufig die zugrunde liegende Strategie als sehr verlustbringend auf dem realen Konto. Dem Entwickler des Systems ist letztendlich die reale Performance egal. Für ihn zählen nur die Verkäufe der Handelssysteme. Oft werden seine Umsätze angetrieben durch übertriebene Renditeversprechungen und Darstellung einer Perfomance im dreistelligen Prozentbereich rein nach der Methode „Gier frisst Hirn“.

Eine Alternative zur eigenen Handelsstrategie bieten so genannte Managed Account oder Managed Forex Programme. Hier präsentieren erfahrene Vermögensverwalter und Forex Experten ihre professionelle Forex Strategien. Für die Umsetzung der Handelsstrategie eröffnet der Anleger in seinem Namen bei einem Broker oder einer Bank ein Handelskonto und erteilt dem Vermögensverwalter eine Vollmacht, die Forex Strategie auf dem Konto zu handeln.

Der Anleger profitiert vom Know-how und der Expertise des Vermögensverwalters. Dieser erhält als Vergütung eine Beteiligung an den Trading Gewinnen. Forex Experten besitzen eine langjährige Erfahrung im Forex Handel und können dies mit positiven Renditen nachweislich belegen. Weitere Vorteile sind die Transparenz und die hohe Verfügbarkeit des Investments.

Über jeder Transaktion auf dem Konto erhält der Anleger einen Kontoauszug und kann sich jederzeit Gelder auszahlen lassen. Für Fragen und weitere Informationen über Forex Trading für Anfänger steht B-Con & Partner gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
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